Feuerwehr Heppenheim

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Startseite Einsatzabteilung Arbeits-/Interessengruppen Fahrzeuge

Arbeitsgruppe - Fahrzeuge

Im Jahr 2006 wurde von Wehrführer Andreas Goss Arbeitsgruppen gebildet, um spezifische Sonderarbeiten auf sachkundige Schultern zu verteilen. Eine von insgesamt vier Arbeitsgruppen ist die „Arbeitsgruppe Fahrzeuge“. Die Arbeitsgruppe, unter der Leitung von Heiko Mikkat, hat die Aufgabe, bei Neubeschaffungen konzeptionell mitzuwirken, sowie bereits vorhandene Fahrzeuge und feuerwehrtechnisches Gerät zu optimieren und gegebenenfalls umzubauen. Dabei können die hauptamtlichen Gerätewarte der Feuerwehr maßgeblich entlastet werden, wodurch diese ihren täglichen Arbeiten besser nachgehen können.

Sollten Sie Fragen zur Arbeitsgruppe oder zu einem der unzähligen Projekte haben, so können Sie sich gern mit uns in Verbindung setzen.


Aktuelle Projekte der Arbeitsgruppe

 
Umbau eines Abrollbehälters für Tauchübungen in Zusammenarbeit mit dem DLRG

Um die Arbeit der Taucher des DLRG bei Schauübungen zu verdeutlichen, wurde vom DLRG ein Abrollbehälter beschafft, der in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr so umgebaut wird, dass die Taucher von den Zuschauern von außen im Trockenen beobachtet werden können.
Außerdem kann der Abrollbehälter z.B. bei Waldbränden als Pufferbehälter genutzt werden.


Abgeschlossene Projekte der Arbeitsgruppe


Umbau Abrollbehälter Tank

Von der Feuerwehr Ingelheim am Rhein konnte 2009 ein Abrollbehälter mit Tankaufbau übernommen werden. In Eigenleistung wurde der Container an unsere Verhältnisse angepasst. Hierzu musste die Lagerung vom Tank umgebaut werden. Hinzu kam die Konzeptionierung für einen Geräteraum am Heck und die Planung der Verrohrung des Containers. Abschließend wurde der Container neu lackiert und beklebt.


Beschaffung eines Wechselladerfahrzeuges

Als erste Aufgabe bekam die neu gegründete Arbeitsgruppe Anfang 2006 den Auftrag ein zweites Wechselladefahrzeug zu beschaffen. Man entschied sich bewusst für eine dreiachsiges Fahrgestell um unabhängig operieren zu können. Meherer Fahrzeuge konnten besichtig werden und immer wieder durchforstetete man das Internet nach einem entsprechenden Fahrzeug. Schließlich wurde man bei einem Gebrauchtfahrzeughändler in Stübach finden. Der blau MAN TGA einer Entsorgungsfirma wurde nach Heppenheim überführt. Es folgten unzählige Arbeitsstunden gemeinsam mit den hauptamtlichen Gerätewarten, in denen das Fahrzeug, abgeschliffen und gesäubert wurde. Zusätzlich wurde die Sondersignalanlage eingebaut. In eigenleistung wurde der komplette Aufbau und die Felgen in schwarz bzw silber lackiert. Nach einer längeren Phase des Zusammenbauens konnte das eigens beklebte Fahrzeug anlässlich der 125 Jahr Feierlichkeiten übergeben werden.


Beschaffung eines Gerätewagen Nachschub

Nach der erfolgreichen Beschaffung des Wechselladefahrzeuges erhielt der Ausschuss erneut die Aufgabe sich nach einem neuen Feuerwehrfahrzeug umzusehen. Objekt der Begierde war dieses Mal ein Gerätewagen Nachschub. Nachdem die Details geklärt waren machte man sich erneut über das Internet auf die suche anch einem entsprechenden Fahrzeug. Bei der Feuerwehr Groß-Heubach (LK Aschaffenburg) konnte man sich von den Vorzügen einer Ladebordwand und entsprechender Ausstattung eines Gerätewagen Logistiks überzeugen. Schlussendlich machten die Kameraden einen Mercedes Vario in Ludwigsburg ausfindig. Bei einer anschließenden Besichtigung war man sich über den Kauf einig. Der Händler stattete das Fahrzeug mit einer Ladebordwand und einem Planenaufbau aus, sowie baute die Sondersignalanlage ein. Zuhause wurde die Ladefläche mit Möglichkeiten zur Ladungssicherung ausgestattet und für die Unterbringung von feuerwehrtechnischer Ausstattung konnte ein Kistensystem in die Mannschaftskabine eingebaut werden. Die Beklebung erfolgte ebenso in Eigenleistung, wie der Anbau einer Verkehrswarnanlage und Umfeldbeleuchtung.


Beschaffung eines Löschgruppenfahrzeugs

Der Höhepunkt in der Geschichte der Arbeitsgruppe stellt bisslang sicherlich die Planung für ein neues Löschgruppenfahrzeug dar. Rund eineinhalb Jahre lang legte man die Rahmenbedingungen fest und informierte sich bei anderen Feuerwehren und unzählichen Herstellerpräsentationen über den aktuellen Markt. So wurden wir auch auf die Feuerwehr Einhasuen aufmerksam, die ebenfalls ein Löschfahrzeug in der Beschaffung hatten. Man beschloss gemeinsam zwei identische Fahrzeuge zu beschaffen. Gemeinsam mit unserem Feuerwehrausschuss wurden die Ideen und Konzepte besprochen und diskutiert. Abschließend wurden die Wünsche in Ausschriebungstext formuliert. Die abgegebenen Angebote wurden ausgewertet und zwei Hersteller in die engere Auswahl genommen. In den Herstellerwerken wurden sich die Arbeitsabläufe angeschaut. Schlussendlich entschied der Preis das Rennen der zwei. Es folgte eine Baubesprechung beim Hersteller in Hohenlinden. Ende November 2009 wurde die Ausrüstung, gemeinsam mit der der Feuerwehr Einhausen zum Hersteller gebracht. Nach einer letzten Rohbaubesprechung konnte das Fahrzeug am 23.12.2009 nach Heppenheim überführt und am 05.03.2010 übergeben werden. Somit fand die sehr zeitaufwendige, aber zugleich auch sehr interessante, Beschaffung ein Ende.


Planung und Umbau eines Abrollbehälter Gefahrgut

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Zeitgleich mit der Beschaffung des Wechselladerfahrzeuges beschäfftigte sich die Arbeitsgruppe mit dem Umbau eines Abrollbehälters Gefahrgut, der von der Hessischen Landesfeuerwehrschule in Kassel erworben werden konnte. Hierzu nahm man Kontakt mit der Berufsfeuerwehr in Darmstadt auf, die uns in Sachen Ausstattung berieten. Die vorhandene Ausstattung eines gerätewagen Gefahrgut wurde anschließend in den Behälter eingepasst. Für Atemschutzgeräte wurde ein Regalssystem gebaut. Die Ausstattung lagert auf Rollwagen, die selbst konzipiert und gefertigt wurden.


Umbau eines Abrollbehälter Betreuung

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Im Jahr 2007 wurde aus einem ehemaligen Baucontainer ein Abrollbehälter Betreuung gebaut, der unter Anderem auf dem jährlichen Weinmarkt zum Einsatz kommen sollte. Hierbei wurden die Gerätewarte bei der Umsetzung unterstützt. Zunächst wurde der weiße Container von überschüssiger Farbe befreit, angeschliffen und in feuerwerhrtypischem rot lackiert. Die Front wurde erneuert und mit Steinwolle neu gedämmt. Im Inneren wurde der verschlissene Boden, gegen einen Industriebodenbelag ausgetauscht.


Planung und Umbau eines Abrollbehälter Schaum

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Unser erstes eigenes Großbauprojekt stellte ein Abrollbehälter Schaum dar. Der Container sollte aus einem vorhandenen Ladeboden durch Umbau entstehen. Ideen den Container als Sonderlöschmittelbehälter auszuführen, wurden wegen Platzmangel und Gewichtsproblemen verworfen. Als Vorlage für den Container diente der Abrollbehölter Schaum der Berufsfeuerwehr Frnkfurt. Die Kollegen stellten uns freundlicherweise Informationen zur Verfügung und organisierten für uns eine Besichtigung des Containers. An dieser Stelle nochmals rechtherzlichen Dnak an Herrn Billino von der Abteilung Technik der Feuerwehr Frankfurt. Nach Aufstellen des Konzepts für den Container ging es mit dem Umbau los. Der Aufbau wurde in Eigenleistung aus Stahlprofilen zusammengeschweißt. Ebenso musste der vorhandene Container komplett entrostet und fürs lackieren vorbereitet werden. Nach Montage des Geräteraums wurde der komplette Container in RAl 3000 in Eigenleistung lackiert. Abschließend erfolgte der Ausbau des Gerätefachs aus Item-Material und Siebdruckplatten. Ferner mussten Schläuche zum fördern des Schaummittels zurechtgeschnitten und eingebunden werden.


Sanierung eines Abrollbehälter Mulde

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Parallel zum Umbau des Abrollbehälter Schaum wurde die vorhandene Mulde generalüberholt. Dazu wurde Flachstahl zur Befestigung der Ladungssicherung am Container angebracht und die verzogene Hecktür des Containers gerichtet. An der Front wurden zwei Auffahrrampen fixiert und abschließend der komplette Container in Eigenleistung neu lackiert.


Sanierung von Einpersonenhaspeln

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Ende 2008 konnten von der Berufsfeuerwehr Gelsenkirchen vier Einpersonenhaspeln gebraucht erworben werden. Die Haspeln wurden demontiert und von einer Fachfirma nach ergiebigem Sandstrahlen frisch Pulverbeschichtet. Nach Vollendung der Haspeln wurde das Löschgruppenfahrzeug mit einer Halterung für die Haspeln ausgestattet. Der Einsatz hat sich gelohnt. So sind beide Löschgruppenfahrzeuge in Heppenheim mit ergonomisch günstigeren Einpersonenhaspeln ausgestattet.


Lichtmast für Löschgruppenfahrzeug

Im Winter 2008 wurde aus einem Fernmeldemast der Bundeswehr ein Lichtmast für unser Löschgruppenfahrzeug geabut. Aus CNC-Frästeilen entstand die Halterung, die an ein Item-Gestell geschraubt wurde. So ist der Mast ausklappbar und behindert nicht die Entnahme der Schiebleiter. Durch die Frästeile ist der Mast voll drehbar und kann optimal ausgerichtet werden. Die Anschließende Verkabelung der Scheinwerferbrücke erfolgte zusammen mit den Gerätewarten .


Konzeption Glasmanagementkoffer

Im Sommer 2006 wurden alle wichtigen Werkzeuge für den Ersteinsatz nach Verkehrsunfällen in einem Glasmanagementkoffer zusammengefasst. Die Handelsüblichen Koffer wurden mit zusätzlichen Griffen und Einlegeböden versehen. Die Ausrüstung ist in Schaumstoff gelagert, der mittels einer Oberfräse ausgefräst wurde.


Konzeption Türöffnungswerkzeug

Ähnlich wie beim Glasmanagementkoffer wurde auch der Koffer für das Türöffnungswerkzeug in Eigenregie hergestellt. Jahrelang war das Werkzeug lieblos in einen Koffer reingeschmissen. Um diesen Missstand zu beheben verwendete man abermals einen handelsüblichen Werkzeugkoffer und versah ihn mit Einlegeböden. Sämtliches Werkzeug ist übersichtlich in Schaumstoffplatten eingefräst. Das Problem.


Umbau des Löschgruppenfahrzeugs

Trotz des solzen Alters von über 25 Jahren wagte sich die Arbeitsgruppe Fahrzeuge an die Optimierung des Löschgruppenfahrzeugs LF 16. Neben einem Sprungretter, einem Haligan-Tool und einer Sicherungstrupptasche wurde eine Wärmebildkamera und ein Gasmessgerät verlastet. So führte das Fahrzeug alle nötigen Ausrüstungsgegenstände für den Brandeinsatz mit und musste sich hinter keinem seiner neueren "HightTechBrüder" verstecken. Das Fahrzeug wurde Anfang 2010 außer Dienst gestellt und verkauft. Dennoch haben sich die Umbaumaßnahmen gelohnt und bewährt.


Umbau des Kleinlöschfahrzeuges

Das Kleinlöschfahrzeug wurde soweit umgebaut, das nichts mehr an seinem angestammten Platz blieb. Nötig wurde dies zum einen durch Gewichtsprobleme, zum anderen durch neue Aufgaben in der Waldbrandbekämpfung, wofür kleineres Schlauchmaterial mitgeführt werden musste. Hinzu kam eine Motorsäge und ein spezieller Verteiler mit zwei B-Anschlüssen für die Brandbekämpfung in der Altstadt. Auch wurde versucht gemeinsam benötigtes Material zusammenzufassen und unnötige Ausstattung vom Fahrzeug zu verbannen.


Umbau der Drehleiter

Wie unzählige andere Fahrzeuge auch, ging der Schraubenzieher auch an der Drehleiter nicht spurlos vorbei. Die Schnittschutzkleidung wurde in einen freien Geräteraum umgelagert, um nicht Öl und Schmutz der Kettensägen ausgesetzt zu sein und auch der Turbozumischer musste seinen angestammten Platz verlassen. Eine Hohlstrahlrohrdüse und Verkehrssicherungsmaterial wurde verlastet. Die Schleifkorbtrage wurde an den Leiterpark montiert und eine neue Adalit-Lampe wurde in der Kabine eingebaut.


Umbau des Löschgruppenfahrzeugs

Die meißten Umbauten musste sicherlich das Löschgruppenfahrzeug für die Technischen Hilfeleistungen über sich ergehen lassen. Neben den oben beschriebenen Einmannhaspeln und dem Lichtmast wurde viel neue Ausstattung verladen. Dazu zählen ein Spineboard und Verkehrsabsicherungsmaterial. Hinzu kommt eine Sicherungstrupptasche und der beschrieben Glasmanagementkoffer. So war es möglich das Fahrzeug optimal für Technische Hilfeleistungen auszustatten. Ferner wurden zwi Schnellangriffverteiler eingebaut und eine Halterung für einen neuen Überdrucklüfter und einen neuen Hilfeleistungssatz geschaffen. Das Fahrzeug verdient somit wohl eher die Bezeichnug Hilfeleistungs- anstatt simplem Löschgruppenfahrzeug.


Heckwarnanlage Rüstwagen

Zur besseren Absicherung der Einsatzstelle konnte eine Verkehrswarnanlage erworben werden. Diese wurde an den Rüstwagen angebaut. Die Heckblitzer wurden dabei in Aluminiumkästen gesetzt, die am Aufbau angenietet wurden. Die Verkabelung erfolgte durch die Gerätewarte.


Rollwagen Atemschutz

Für den Transport von Atemschutzgeräten zum Bestücken der Fahrzeuge wurde ein Rollwagen gebaut. Aus Item Profilmaterial entstand ein Rollwagen der vier Pressluftatmer, sowie Ersatzmasken und -flaschen aufnehmen kann. Wieder einmal griffen wir auf CNC-Frästeile unseres Kameraden Walter Köhler zurück.

 
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Neuste Einsätze
  • 058 - 19.05.2012 - Nutzfeuer - Darmstädter Straße
  • 057 - 17.05.2012 - Brennt Mülleimer - Stadionstraße
  • 056 - 13.05.2012 - Drehleitereinsatz - Schönbacher Straße
  • 055 - 10.05.2012 - Nutzfeuer - Bürgermeister-Kunz-Straße
  • 054 - 03.05.2012 - PKW-Brand - Ludwigstraße
Nächste Termine
  • Technische Hilfeleistung Verkehrsunfall (23.05.12)
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