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Löschgruppenfahrzeug LF 30/30 

Florian Heppenheim 1/46-1

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Als frühes "Weihnachtsgeschenk" wurde am 23.12.2009 ein Löschgruppenfahrzeug vom Typ LF 20-16 beim Hersteller Lentner in Hohenlinden (Bayern) abgeholt. Es wurde auf einem MAN TGM 18.290 4x4 BB aufgebaut und wird auf Grund einer erhöhten Löschmittelmenge von 3000l Wasser und 200l Schaummittel als LF 30-30 bezeichnet. Es dient vornehmlich der Brandbekämpfung. Die Pumpe vom Typ FPN 10-3000 der Firma Godiva leistet 3000l/min. Eine Schaumzumischanlage der Firma Hale ermöglicht das Zumischen von Schaummittel bei Zumischraten von 0,1 % bis 6 %. Die Schiebleiter kann mittels einer Leiterentnahmehilfe entnommen werden. Im Mannschaftsraum wurden sechs Pressluftatmer in die Rückenlehnen integriert, wobei der Angriffstrupp zusammen mit dem Melder in, der Wasser- und Schlauchtrupp entgegen der Fahrtrichtung sitzen. An der Kabinendecke ist ein großflächiges LED Lichtmodul für die Kabinenbeleuchtung angebracht. Der 5m hohe Lichtmast kann über die Lichtmaschine des Fahrgestells betrieben werden. An ihm sind vier1000 W xenonscheinwerfer montiert. Darüberhinaus ist in G6 ein ausschwenkbarer Schnellangriff eingebaut. Das Fahrzeug ersetzte ein LF 16 von 1981 als Erstangreifer im Löschzug der Feuerwehr Heppenheim und ging Anfang März 2010 in Dienst.


Technische Daten

Fahrzeugtyp Löschfahrzeug
Bezeichnung Löschgruppenfahrzeug LF 30-30
DIN-Norm DIN 14530
Fahrgestell MAN TGM 18.290 4x4 BB
Leistung
213 kW bei 2.400 U/min
Hubraum 6.871ccm
Zulässiges Gesamtgewicht 18.000 kg
Höchstgeschwindigkeit 100 km/h
Erstzulassung Januar 2010
Aufbauhersteller Fa. Lentner (Hohenlinden)
Pumpe Feuerlöschkreiselpumpe
Pumpenleistung 3.000 l/min bei 10 bar
Löschwassertank 3.000 Liter
Besatzung 1/8 (Gruppe)
KFZ-Kennzeichen HP-FH 287
Funkrufname Florian Heppenheim 1/46-1
Ausstattung & Besonderheiten
  • Verkehrswarneinrichtung am Fahrzeugheck
  • Rückfahrkamera
  • Umfeldbeleuchtung
  • pneumatischer Lichtmast im Aufbau integriert
  • tragbarer Stromerzeuger 13 kVA
  • Mobiler Rauchverschluss
  • Schornsteinfegerwerkzeug
  • Schnellangriff mit Hohlstrahlrohr
  • 3-teilige Schiebleiter
  • Hochdrucklüfter
  • Kombischaumrohr S4
  • Rettungstasche für Atemschutzgeräteträger
  • Notfall-Rettungsrucksack
  • Pressluftatmer
  • Wärmebildkammera
  • Gaswarngerät
  • Wassersauger
  • Winkelschleifer
  • HooliganTool
  • SpineBoard



Das Fahrzeug im Detail


Fahrzeugkabine

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In der Fahrerkabine finden Maschinist und Gruppenführer Platz. Für BMA-Einsatzpläne ist ein Hängeregister vorhanden an dessen Vorderseite Funkgeräte und eine Knickkopflampe für den Einsatzleiter befestigt ist. Beim Rückwärtsfahren wird der Maschinist durch eine Rückfahrkamera unterstützt. Ein Navigationsgerät weist den richtigen Weg zur Einsatzstelle und zeigt Hydranten und Waldrettungspunkte an. Für Gefahrguteinsätze steht ein Mehrgasmessgerät zur Verfügung.




Mannschaftskabine

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Als Besonderheit ist die Mannschaftskabine in den Aufbau integriert, wodurch diese extrem geräumig wird. Insgesammt sechs Pressluftatmer sind in Fahrzeuglagerungen verbaut. Der Angriffstrupp sitzt unüblicherweise in Fahrtrichtung. Unter jedem Sitzplatz befindet sich eine Kunststoffkiste mit Atemschutzmaske, Leinenbeutel und spezifischer Truppausrüstung. Darüberhinaus sind Einsatzgetränke, sowie Ersatzkleidung verlastet. Beleuchtungsgerät, Funkgeräte und eine Wärmebildkamera runden die Ausrüstung ab. Für den Eigenschutz ist ein Ex-Messgerät am Pressluftatmer befestigt und ein Notfallrucksack verlastet.




Geräteraum G1

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Der Geräterraum beinhaltet alle elektrischen Geräte wie Tauchpumpe, Trennschleifer, sowie Flutlichtscheinwerfer und Stativ. Die Kabeltrommeln sind oberhalb des 13 kVA Stromerzeugers auf einem Auszug angebracht und müssen nicht zum Abrollen von diesem entnommen werden.




Geräteraum G2

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Hier lagert der Benzinbetriebene Motorlüfter, sowie ein Wassersauger und die Motorsäge mit Schutzkleidung. Für medizinische Notfälle ist ein Spine Board mit Zubehör verlastet und Atemschutznotfälle können mit der hier verlasteten Sicherungstrupptasche abgearbeitet werden. Hinzu kommt eine Kiste mit Material zur Dekontamination und Schuttmulden.




Geräteraum G3

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In diesem Geräteraum wurden sämtliches Material zur Verkehrsabsicherung, wie Faltleitkegel, Blitzlampen etc. zusammengefasst. Hinzu kommen Rollschläuche und ein tragbarer Monitor der Firma Leader mit einer Leistung von 1600 l/min. Für diesen Monitor ist auch noch ein Schaumrohr vorhanden. Um die Gerätschaften sicher entnehmen zu können, kann aus dem Radkasten ein Auftritt rausgeklappt werden.




Geräteraum G4

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Im Geräteraum G4 über der Hinterachse fand ein Regalsystem der Firma Sortimo mit Werkzeugkisten für Hand-, Elektrowerkzeug und das Kaminkehrerwerkzeug sseinen Platz. Der Sprungretter SP 16 ist in einer ausklappbaren Aluminiumwanne gelagert. Zur besseren Geräteentnahme ist der Radkasten abklappbar, sodass ein Auftritt entsteht.




Geräteraum G5

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In diesem Geräteraum finden die Trupps alles was Sie für die Brandbekämpfung benötigen. Neben Schlacuhtragekörben und Shclauchparket handelt es sich dabei auch um Feuerwehräxte und ein Haligan Tool. Ergänzt wird das Ganze durch einen Schnellangriffsverteiler im Traversekasten.




Geräteraum G6

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Im Geräteraum G6 ist der ausschwenkbare Schnellangriff gelagert. Für die Einsatzstellenhygiene wurde seitens des Herstellers ein Hygieneboard mit Seifen- und Papiertuchspender verbaut. Eine feste Leitung zum Löschwassertank ermöglicht fließendes Wasser. Sämtliches Kleinlöschgerät, wie Feuerlöscher und Kübelspritze, sind auf einem Auszug gelagert. Im Traversekasten fand ein Schnellangriffsverteiler sein Platz.




Heckgeräteraum GR

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Neben dem Pumpenbedienstand lagern hier vier Saugschläuche zur Wasserentnahme aus offenem Gewässer. Hinzu kommen Kupplungsschlüssel und Saugkorb. Der Lichtmast kann von hieraus mittels Kabelfernbedienung gesteuert werden.




Dachbeladung

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Auf dem Dach sind die 3-teilige Schiebleiter sowie die 4-teilige Steckleiter verlastet. Hinzu kommen ein Einreißhacken und Schlauchbrücken. Für Einsätze im Winter führen wir darüberhinaus Streusalz mit.




Dachkasten

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Im Dachkasten lagert Zubehör für das Kaminkehrerwerkzeug, sowie die Schaummittelpumpe zum befüllen des Schaummitteltanks. Hinzu kommen Schaufeln, Besen, Wasserabzieher und verschiedene Arten Mistgabeln.




Pumpenbedienstand

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Vom Pumpenbedienstand aus kann der Maschinist die Pumpenanlage steuern und bekommt eienn Überblick über noch vorhandenes Löschmittel. Die Schaumzumischung kann ebenfalls von hieraus aktiviert werden und mischt kontinuierlich zwischen 0,1% und 6% Schaummittel zu, sodass Schaummittelgemsich an jeweils einem Abgang pro Seite und dem Schnellangriff ansteht. Ferner verfügt die Pumpe über eine Lenzfunktion zum entlären von vollgelaufenen Kellern. Als Entlüftungseinrichtung ist eine Doppelkolbenentlüftungseinrichtung verbaut.




Leiterentnamehilfe

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Zur besseren Entnahme der 3-teiligen Schiebleiter, ist diese auf einer Leiterentnahmehilfe gelagert. Nach dem Entriegeln und Zurückziehen der Vorrichtung kippt die Leiter nach unten ab und kann bequem vom Personal entnommen werden.



Lichtmast

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Die Fahrzeugkabine wurde aus Aluminium und glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) gefertigt. Sie beitet insgesammt drei Einsatzkräften Platz. Der Fahrerplatz ist mittig angeordnet und erlaubt es dem Maschinisten alle Agreggate optimal, im Notfall sogar auch alleine, zu bedienen. In Reichweite befindet sich auch der Touch-Screen, über den der Fahrer sämtliche relevanten Motor- und Fahrzeugdaten, sowie die momentanen Löschmittelmengen abfragen kann.


 
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Neuste Einsätze
  • 058 - 19.05.2012 - Nutzfeuer - Darmstädter Straße
  • 057 - 17.05.2012 - Brennt Mülleimer - Stadionstraße
  • 056 - 13.05.2012 - Drehleitereinsatz - Schönbacher Straße
  • 055 - 10.05.2012 - Nutzfeuer - Bürgermeister-Kunz-Straße
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